Open-World-Simulation
My Fishing World
Das tiefste Spiel im Katalog — Tages- und Wetterwechsel, eine wachsende Fischsammlung und Gewässer, die sich Zeit zum Erkunden lassen.
Die ersten dreißig Minuten
Die ersten dreißig Minuten sind spürbar textlastiger als bei den anderen vier Spielen im Katalog: Menüs für Köder, Ausrüstung und Gewässerwahl wollen erst erkundet werden, bevor die erste Rute überhaupt im Wasser landet. Wer direktes Arcade-Tempo sucht, wird hier gebremst — wer stattdessen Systeme mag, wird schnell entschädigt.
Fortschritt und Freischaltungen
Fortschritt läuft über zwei Schienen: eine Spielwährung für Ausrüstung und ein Fischalbum, das jeden Fang mit Gewicht, Fundort, Köder und Zeitpunkt festhält. Seltene Arten sind im Album mit einem eigenen Symbol markiert — ein simples, aber wirksames Sammelziel, das über den reinen Fang hinausreicht.
Grafik und Atmosphäre
Der Tag-Nacht- und Wetterwechsel ist die stärkste Karte des Spiels: Regen verändert sichtbar die Wasseroberfläche, Nebel schluckt die Sicht auf entfernte Ufer, und der Wechsel von Dämmerung zu Nacht geschieht spürbar graduell statt abrupt. Bergseen mit Schneekuppen im Hintergrund gehören zu den ruhigsten Bildern im gesamten Katalog.
Für wen sich das lohnt
Am besten geeignet für alle, die eine Angelsimulation ohne Zeitdruck suchen und auch mal zwanzig Minuten am Stück investieren wollen. Für kurze Zwischendurch-Runden empfehlen wir eher Fishing Blitz oder The Fishercat — beide sind in unserer Rangliste kurzer Sessions weiter oben.
Was man vorher wissen sollte
Wichtig zu wissen: Ohne ein grobes Verständnis der Köder-Mechanik bleiben die selteneren Arten praktisch unerreichbar. Die ersten Fänge fallen entsprechend klein aus — das ist kein Fehler im Spiel, sondern Teil der Kurve, an die man sich als Neuling erst gewöhnen muss.
Was als Nächstes kommt
Laut den Versionshinweisen im Play Store werden regelmäßig neue Gewässer nachgereicht; zuletzt aktualisiert wurde der Titel am 11.09.2026. Ob und wie sich das Sammelsystem dadurch verändert, lässt sich von außen nicht sicher vorhersagen — wir aktualisieren diese Rezension, sobald sich das Kernspiel spürbar ändert.
Was gefällt
- Dynamischer Tag-Nacht- und Wetterwechsel verändert sichtbar, welche Fische beißen
- Über zehn Gewässer mit eigenem Charakter, vom Bergsee bis zum Regenwald
- Fischalbum mit Gewicht, Fundort und Köder pro Fang gibt echten Sammlungsanreiz
Was nicht
- Die Einstiegshürde ist spürbar höher als bei den übrigen vier Spielen — Menüs und Systeme brauchen Eingewöhnung
- Eine Sitzung unter zehn Minuten fühlt sich unvollständig an, weil kaum Zwischenziele existieren