Casual-Erkundung
The Fishercat
Eine Taucherkatze, ein Harpunenarm und ein Riff voller bunter Fische — das entspannteste Spiel im Katalog, ganz ohne Zeitdruck.
Was uns sofort aufgefallen ist
The Fishercat stellt sofort klar, dass es kein Duell-Spiel ist: Eine Katze im Taucheranzug schwimmt gemütlich durch ein Riff, harpuniert Fische mit einem ausfahrbaren Arm statt mit Rute und Schnur. Die Farbgebung ist hell und freundlich, die Fische sind stilisiert statt naturgetreu — ein deutlicher Kontrast zu den eher realistischen Unterwasserszenen von Fishing Rival.
Steuerung und Bedienung
Gesteuert wird mit einem einzigen Finger: antippen, um den Harpunenarm auf einen Fisch zu richten, loslassen, um ihn einzuholen. Es gibt keine Zeitleiste und keine Spannungsanzeige, die man im Auge behalten müsste — das macht The Fishercat zum bei Weitem zugänglichsten Spiel im Katalog.
Wo es sich von der Konkurrenz abhebt
Wo die übrigen vier Spiele alle irgendeine Form von Druck einbauen — Timer, Gegner oder Fortschrittsbalken —, verzichtet The Fishercat komplett darauf. Das hebt es klar ab, macht es aber auch zum am wenigsten „sportlichen" Titel im Katalog.
Für wen sich das lohnt
Am besten für Spieler, die zwischendurch abschalten statt sich messen wollen. Wer stattdessen Ehrgeiz und Fortschrittssysteme sucht, findet die bessere Wahl in My Fishing World, das wir in unserem Ratgeber zur Bewertungsmethodik als Gegenpol einordnen.
Nach ein paar Tagen
Nach ein paar Tagen zeigt sich die Kehrseite der Einfachheit: Es gibt kein tiefes Fortschrittssystem, das einen über Wochen bindet. Wer regelmäßig neue Ziele braucht, wird The Fishercat schneller beiseitelegen als die systemreicheren Titel im Katalog — als Feierabend-Ritual für zehn Minuten funktioniert es aber weiterhin zuverlässig.
Was gefällt
- Kein Timer, kein Gegner — man spielt im eigenen Tempo
- Läuft vollständig offline, keine Wartezeiten zwischen den Runden
- Freundlicher, ruhiger Ton ohne Fangdruck oder Ranglisten
Was nicht
- Für Spieler, die realistische Angelsimulation suchen, ist der Cartoon-Ansatz zu verspielt
- Fortschrittsanzeigen sind spärlicher als bei My Fishing World — wer viel sammeln will, stößt schneller an eine Grenze